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Ferratum Group: Umsatz wächst im ersten Halbjahr um 61,5% auf 49,8 Mio. Euro

Bereinigtes Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) um 27,5% auf 6,8 Mio. Euro angewachsen; bereinigte EBIT-Marge liegt bei 13,6%

Ferratum Oyj, ein internationaler Anbieter mobiler Konsumentenkredite und Pionier im Bereich „Financial Technology“, hat heute die Finanzkennzahlen für die ersten sechs Monate des Geschäftsjahres 2015 veröffentlicht. Bei einer signifikanten Umsatz- und Ertragssteigerung berichtet Ferratum ein sehr erfolgreiches erstes Halbjahr 2015. Die Umsatzentwicklung auf Quartalsebene spiegelt dabei die insgesamt positive Geschäftsentwicklung seit Beginn 2014 wider.

„Nach einem Umsatz von 23,0 Mio. EUR im ersten Quartal haben wir mit 26,8 Mio. EUR im zweiten Quartal 2015 unser Wachstum fortgesetzt. Auf Quartalsebene sind wir damit zum sechsten Mal in Folge im Umsatz gewachsen. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet das herausragende 65,4% Umsatzwachstum im zweiten Quartal“, freut sich Dr. Clemens Krause, CFO der Ferratum Group. Dabei erhöhte sich auch die Wachstumsdynamik: So lag die durchschnittliche Wachstumsrate pro Quartal zwischen dem zweiten Quartal 2014 und dem zweiten Quartal 2015 bei 13,4% (Q1 2014 bis Q1 2015: 12,0%).

Diese positive Entwicklung spiegelt sich entsprechend im Gesamtumsatz der Berichtsperiode wider: Im ersten Halbjahr 2015 stiegen die Umsatzerlöse der Ferratum Group deutlich um insgesamt 61,5% auf 49,8 Mio. EUR (H1 2014: 30,8 Mio. EUR). Aufgrund der während des Berichtszeitraums gestiegenen Kundenforderungen in Höhe von 81,0 Mio. EUR (12/2014: 61,5 Mio. EUR) erhöhte sich auch die Risikovorsorge von 9,5 Mio. EUR auf 16,4 Mio. EUR. Die operativen Kosten stiegen ebenfalls deutlich von 16,3 Mio. EUR im Berichtszeitraum des Vorjahres auf 27,1 Mio. EUR im ersten Halbjahr 2015. Darin berücksichtigt sind unter anderem die mit dem Börsengang verbundenen Kosten in Höhe von 0,5 Mio. EUR. Für den deutlichen Anstieg zeichneten sich zudem teilweise erhöhte Marketing- und Vertriebskosten verantwortlich, die sich im Berichtszeitraum auf 6,8 Mio. EUR beliefen (H1 2014: 3,9 Mio. EUR). Entsprechend dieser Entwicklung erzielte Ferratum im operativen Geschäft ein um einmalige IPO-Kosten bereinigt  es Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) in Höhe von 6,8 Mio. EUR, was einer bereinigten EBIT-Marge von 13,6% entspricht. Unter Berücksichtigung der IPO-Kosten erhöhte sich das EBIT um 18,3% auf 6,3 Mio. EUR (H1 2014: 5,3 Mio. EUR). Hieraus resultiert eine EBIT-Marge von 12,6% (H1 2014: 17,2%). Nach Berücksichtigung der Nettofinanzaufwendungen erhöhte sich das bereinigte Ergebnis vor Steuern (EBT) um 55,8% auf 5,7 Mio. EUR (5,2 Mio. EUR nach IPO-Kosten; H1 2014: 3,6 Mio. EUR). Die bereinigte EBT-Marge belief sich auf 11,4% (10,4% nach IPO-Kosten; H1 2014: 11,8%). Infolge stieg das bereinigte Periodenergebnis signifikant um insgesamt 67,1% auf 5,0 Mio. EUR (4,6 Mio. EUR nach IPO-Kosten) nach 3,0 Mio. EUR im ersten Halbjahr 2014. Bei einer Anzahl von 21.577.750 Aktien (exklusive Treasury Aktien) ergibt sich am Ende des Berichtszeitraums ein unverwässertes Ergebnis je Aktie in Höhe von 0,22 EUR (H1 2014: 0,16 EUR). „Mit einer bereinigten EBIT-Marge von 13,6% sind wir weiterhin sehr profitabel – und das trotz zahlreicher Maßnahmen zur Beschleunigung des Wachstums im aktuellen Geschäftsjahr“, kommentiert Dr. Clemens Krause.

Der Schlüssel für die positive Geschäftsentwicklung liegt in der konsequenten Umsetzung der Wachstumsstrategie. Die geografische Expansion hat Ferratum im Berichtszeitraum mit dem Markteintritt in Kanada, Norwegen und Frankreich fortgeführt. Damit ist Ferratum aktuell in 22 Ländern weltweit operativ tätig. Mittelfristig soll die Geschäftstätigkeit auf 30 Länder ausgeweitet werden. Auch im Hinblick auf die Diversifizierung des Produktportfolios konnte das Unternehmen während des ersten Halbjahrs 2015 wichtige Etappenziele erreichen: Das Produkt PlusLoan wird derzeit in neun Ländern angeboten, das Produktangebot Credit Limit steht Kunden bereits in sechs Ländern zur Verfügung. Jorma Jokela, Gründer und CEO der Ferratum Group, erklärt die Strategie: „Mit diesen beiden Kredit-Produkten können wir den Kunden größere Kreditsummen und längere Laufzeiten anbieten und so den Umsatz pro Kunde steigern. Während die Einnahmen aus dem Geschäft mit den klassischen Mikrokrediten im Berichts  zeitraum um 23% wuchsen, sehen wir bei den Produkten PlusLoan und Credit Limit Wachstumsraten von 202% bzw. 201%. Zusammen tragen diese beiden Produkte mittlerweile 40% zum Gesamtumsatz bei.“ Daneben hat Ferratum im zweiten Quartal 2015 die Produktdiversifikation mit der Geschäftsaufnahme des neuen Geschäftsbereichs „Ferratum Business“ weiter vorangetrieben. Damit können kleine etablierte Unternehmen mit einem mindestens zweijährigen, erfolgreichen Track Record in Finnland und Schweden Darlehen beantragen.

Jorma Jokela zieht ein positives Resümee und schaut optimistisch in die Zukunft: „Wir haben unsere Kompetenz und Wettbewerbsstärke mit Big Data Scoring, schlanken Online-Prozessen, Schnelligkeit und unsere langjährige Expertise erfolgreich eingesetzt, um unser Geschäft weiterzuentwickeln. So können wir heute auch kleinen Firmen Kredite anbieten. Im Geschäft mit Privatkunden konnten wir weiter zulegen und haben unsere Kundenzahl auf 1,1 Millionen gesteigert. Und auch die Vorbereitungen für die Einführung weiterer mobiler Bankdienstleistungen und der damit einhergehenden Entwicklung des Unternehmens zur Mobile Bank haben wir mit Hochdruck weiter vorangetrieben. Wir gehen davon aus, dass die Markteinführung planmäßig im zweiten Halbjahr 2015 erfolgen kann.“

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