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FFK Environment legt schwache Zahlen für 2012 vor

Die FFK Environment GmbH hat ihre Geschäftszahlen für das Jahr 2012 veröffentlicht. Der Spezialist für die Produktion von Sekundärrohstoffen hat im Jahr 2012 einen Umsatz von 23,4 Mio. Euro erzielt (Vorjahr: 26,7 Mio. Euro). Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) lag bei 0,241 Mio. Euro (Vorjahr: 1,03 Mio. Euro) und das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) bei -6,2 Mio. Euro (Vorjahr: -0,8 Mio. Euro).

Grund für die negative operative Entwicklung war die branchenweit nachteilige Preisentwicklung im wichtigsten Geschäftsfeld des Unternehmens, der Rohstoffproduktion, der Annahme, Sortierung und Verarbeitung von Abfällen zu Ersatzbrennstoffen.

Entgegen der negativen operativen Entwicklung konnte FFK in strategischer Hinsicht einen wichtigen Schritt tätigen. Nach umfangreichen Investitionen durch die FFK compositepellets forst GmbH im Jahr 2012 ist im ersten Quartal 2013 die Produktion am neuen Werksstandort in Forst (Lausitz) angelaufen. Dort wird ausschließlich die neue FFK-Biokohle produziert, ein innovativer, klimaschonender Compositepellet aus Biomasse-Reststoffen, der fossile Kohle in Kraftwerken ersetzt.

Für das laufende Jahr geht die Gesellschaft von einer Stabilisierung des Abfallmarkts aus. „Für das Gesamtjahr 2013 rechnen wir mit einer leicht positiven operativen Entwicklung. Diverse langfristige Verträge laufen in diesem Jahr aus. Damit gewinnen wir an Flexibilität bei der Preisgestaltung, was die Marge nachhaltig positiv beeinflussen wird“, sagt Frank Kochan, Gründer und Geschäftsführer der FFK Environment GmbH.

Die Gesellschaft wird sich nun auf die Steigerung der Profitabilität und die Nutzung der Potenziale in neuen Geschäftsbereichen konzentrieren.

Die FFK Environment GmbH ist ein Spezialist für die Produktion von Sekundärrohstoffen. So zählt das mittelständische Familienunternehmen unter anderem zu den führenden Herstellern klimafreundlicher Ersatzbrennstoffe aus Abfällen in Deutschland. Ersatzbrennstoffe ersetzen fossile Brennstoffe wie Braun- oder Steinkohle bei der Energieerzeugung in Kraftwerken und in der Zementindustrie. In den Geschäftsbereichen Logistik & Entsorgung, Rohstoffproduktion und Rohstoffhandel bietet das Unternehmen Leistungen rund um die Abfallentsorgung und die Rückführung von Sekundärrohstoffen in den Wertstoffkreislauf. Die FFK Environment betreibt die größte Anlage zur Rohstoffrückgewinnung in Brandenburg. Die wertstoffberaubten Reststoffe werden dort zu Ersatzbrennstoffen verarbeitet. Seit dem ersten Quartal 2013 betreibt FFK außerdem ein Werk zur Produktion von Biokohle, Composite-Pellet aus Biomasse-Reststoffen, mit einer jährlichen Kapazität von bis zu 200.000 Tonnen. Das 1992 gegründete Unternehmen mit Sitz in Peitz bei Cottbus hat im Jahr 2012 Umsatzerlöse von 23,4 Mio. Euro erwirtschaftet und beschäftigt derzeit rund 110 Mitarbeiter.

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Literaturhinweis: BOND YEARBOOK 2012/13 -
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