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freenet steigert Konzernergebnis in den ersten neun Monaten um 30%

Im dritten Quartal erwirtschaftete die freenet AG einen Konzernumsatz von 789,6 Mio. Euro (Vorjahr: 756,5 Mio. Euro). Im Gegensatz zum Vorjahr trugen GRAVIS, der führende Digital-Lifestyle-Anbieter für Apple Produkte in Deutschland, und MOTION TM, ein führender Onlinehändler im Bereich Mobilfunk und Telekommunikation, in vollem Umfang zum Quartalsumsatz bei. Mit einem Umsatzbeitrag von 781,6 Mio. Euro (Vorjahr: 741,1 Mio. Euro) blieb das Geschäftssegment Mobilfunk dominierend im Konzern. In den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres war somit eine Steigerung des Konzernumsatzes auf 2.374,5 Mio. Euro zu verzeichnen (neun Monate 2012: 2.269,6 Mio. Euro).

Der Customer-Ownership-Kundenbestand, der eine wesentliche Steuerungsgröße für die werthaltigen Kundenbeziehungen im Mobilfunkgeschäft der freenet Group darstellt, konnte im Vorjahresvergleich um 0,287 Mio. auf 8,67 Mio. erhöht werden (Vorjahr: 8,38 Mio.). Diese Steigerung zeichnet sich mit 0,184 Mio. Kunden vor allem im No-frills-Bereich ab, in welchem die in hohem Maße preisbewussten Kunden mit Discountmarken überwiegend über online Vertriebskanäle erreicht werden. Mit einem Wachstum von 0,104 Mio. hat sich der besonders werthaltige Bestand der Postpaid-Kunden ebenfalls positiv im Vorjahresvergleich entwickelt.

Der durchschnittliche monatliche Umsatz pro Vertragskunde (Postpaid-ARPU) liegt im abgelaufenen Quartal bei 22,6 Euro (Vorjahr: 23,6 Euro). Im Verhältnis zur insgesamt rückläufigen Entwicklung im deutschen Mobilfunkmarkt erweist er sich damit als vergleichsweise stabil. Der No-frills-ARPU fiel mit 3,5 Euro im Jahresvergleich ebenfalls geringer aus (Vorjahr: 3,9 Euro), was auf den anhaltenden Preisdruck im deutschen Mobilfunkmarkt zurückzuführen ist.

Im dritten Quartal wurde mit 181,6 Mio. Euro ein Rohertrag auf dem Niveau des Vorjahres ausgewiesen (Vorjahr: 182,3 Mio. Euro). In den ersten neun Monaten 2013 stieg der Rohertrag damit auf 531,5 Mio. Euro (Vorjahr: 519,7 Mio. Euro), was im Wesentlichen auf den weiteren konsequenten Ausbau des Angebots von Produkten und Dienstleistungen im Bereich Mobilfunk/Digital Lifestyle zurückzuführen ist.

Im Ergebnis blieb das Konzern-EBITDA (Ergebnis vor Abschreibungen und Wertminderungen, Zinsen und Steuern) mit 92,6 Mio. Euro stabil (Vorjahr: 92,5 Mio. Euro). Bezogen auf die ersten drei Quartale des laufenden Geschäftsjahres ergibt sich somit ein EBITDA von 263,0 Mio. Euro (Vorjahr: 263,2 Mio. Euro).

'Unsere starke Position im dynamischen Wettbewerbsumfeld und unsere hohe Profitabilität wollen wir nachhaltig sichern und dabei weiterhin Wachstumssegmente erschließen', sagt Christoph Vilanek, Vorstandsvorsitzender der freenet AG, 'hierzu haben wir im dritten Quartal einige wichtige neue Weichenstellungen vorgenommen.'

Die Abschreibungen und Wertminderungen verringerten sich im dritten Quartal um 23,0 Mio. Euro auf 14,0 Mio. Euro (Vorjahr: 37,0 Mio. Euro). Dies ist nahezu ausschließlich durch die zum 31. Dezember 2012 ausgelaufenen Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte aus der Kaufpreisallokation anlässlich des debitel Erwerbs im Geschäftsjahr 2008 bedingt. In diesem Zusammenhang steht auch die Veränderung der Ertragsteuern von 3,2 Mio. Euro Steuererträgen im Vorjahresquartal zu einem Steueraufwand von 5,2 Mio. Euro im Berichtsquartal.

Somit erhöhte sich das Konzernergebnis im Berichtsquartal um rund 30 Prozent auf 63,6 Mio. Euro (Vorjahr: 49,0 Mio. Euro), was einem Ergebnis je Aktie von 0,50 Euro entspricht (Vorjahr: 0,38 Euro). In den ersten neun Monaten betrug das Konzernergebnis 179,2 Mio. Euro, eine Steigerung von rund 37 Prozent gegenüber dem Vorjahreswert von 131,2 Mio. Euro. Das in den ersten drei Quartalen 2013 generierte Ergebnis je Aktie erhöhte sich entsprechend auf 1,40 Euro (Vorjahr: 1,02 Euro).

Der Free Cashflow belief sich im abgelaufenen Quartal auf 74,9 Mio. Euro (Vorjahr: 71,9 Mio. Euro). Die Steigerung resultiert im Wesentlichen aus einem im Jahresvergleich höheren Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit. In den ersten neun Monaten betrug der Free Cashflow somit 201,6 Mio. Euro (Vorjahr: 195,9 Mio. Euro).

'Aufgrund der guten Ergebnisse des dritten Quartals bestätigen wir unsere Prognose für die Geschäftsjahre 2013 und 2014', ergänzt Joachim Preisig, Finanzvorstand der freenet AG.

Demnach geht der Vorstand für die Geschäftsjahre 2013 und 2014 weiterhin von einer leicht steigenden Kundenbasis in dem für das Unternehmen wichtigen Customer-Ownership-Bereich (Postpaid- und No-frills-Kundenbestand) bei einer Stabilisierung des Postpaid-ARPUs im Bereich von 23 Euro aus. Für das Geschäftsjahr 2013 wird ein Anstieg des Konzernumsatzes erwartet, bei einem weiteren leichten Wachstum im Geschäftsjahr 2014.

Für die Geschäftsjahre 2013 und 2014 strebt die Gesellschaft ein Konzern-EBITDA von 355 Mio. Euro beziehungsweise von 360 Mio. Euro sowie einen Free Cashflow von 255 Mio. Euro beziehungsweise von 260 Mio. Euro an.


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