YAML | Example "3col_advanced"
Anzeige

Anzeige
Anzeige
Anzeige

Hapag-Lloyd: Raten weiter rückläufig, deutlich sinkende Transportaufwendungen dank Synergien und Effizienzprogrammen

Fokus im zweiten Halbjahr auf weiteren Kosteinsparungen, Umsatzstabilisierung und Vorbereitung des Zusammenschlusses mit UASC

Das verhaltene Wirtschaftswachstum in vielen Teilen der Welt, ein anhaltend scharfer Wettbewerb in der Linienschifffahrt sowie weiter rückläufige Frachtraten haben das erste Halbjahr des Geschäftsjahres 2016 geprägt. Während das Transportvolumen in den ersten sechs Monaten mit 3,7 Mio. TEU stabil blieb (-0,4 Prozent zum Vorjahreszeitraum), sank die durchschnittliche Frachtrate um 254 US Dollar auf 1.042 US Dollar/TEU. Dies entspricht einem Rückgang um fast 20 Prozent. Der Umsatz erreichte im ersten Halbjahr EUR 3,8 Mrd. (Vorjahreswert: EUR 4,7 Mrd.). Die Transportaufwendungen konnten im Vergleich zum ersten Halbjahr 2015 deutlich um rund EUR 600 Mio. oder fast 16 Prozent gesenkt werden. Ursächlich hierfür waren neben einem niedrigeren Bunkerpreis und -verbrauch als im Vorjahr, insbesondere die Realisierung von Synergien aus dem Zusammenschluss mit dem CSAV-Containergeschäft sowie die Erfolge aus den laufenden Kosteneinsparungs- und Effizienzprogrammen. Allerdings waren die Bunkerpreise im zweiten Quartal 2016 wieder angestiegen, während die Frachtraten auf niedrigem Niveau verharrten. Dies führte zu einer zusätzlichen Belastung des Ergebnisses.

Das EBITDA betrug im ersten Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres EUR 196,7 Mio. (Vorjahr: EUR 493,3 Mio.) und das operative Ergebnis (EBIT) EUR -39,7 Mio. (Vorjahr: EUR 267,7 Mio.). Das Konzernergebnis lag bei EUR -142,1 Mio. (Vorjahr: EUR 157,2 Mio.).

"Das Halbjahresergebnis ist enttäuschend. Zwar laufen unsere Kostensenkungsprogramme weiterhin erfolgreich und die Synergien aus dem Zusammenschluss mit CSAV werden planmäßig geliefert. Dies reicht jedoch nicht aus, um den deutlichen Rückgang der durchschnittlichen Frachtrate vollständig zu kompensieren. Auch wenn die Frachtraten zuletzt in der Hochsaison in verschiedenen Fahrtgebieten wieder angestiegen sind, kommt diese Erholung später als wir es erwartet haben", sagte Rolf Habben Jansen, Vorstandsvorsitzender der Hapag-Lloyd AG.

"Im zweiten Halbjahr wird unser Hauptaugenmerk darauf liegen, unsere Kostenbasis weiter zu optimieren und alles dafür zu tun, damit die Frachtraten wieder ein auskömmliches Niveau erreichen. Auf Grund des schwierigen Marktumfelds ist es umso wichtiger, die Transaktion mit UASC schnellstmöglich umzusetzen. Deshalb werden wir sofort nach Freigabe des Zusammenschlusses durch die Wettbewerbsbehörden mit der Integration der UASC beginnen. Der Zusammenschluss wird uns jährliche Nettosynergien in Höhe von mindestens 400 Mio. USD Dollar bringen, die zum Teil bereits im nächsten Jahr greifen sollten", so Habben Jansen weiter.

Hapag-Lloyd hat im Berichtszeitraum EUR 178,8 Mio. in Schiffe investiert. Mit einer Eigenkapitalquote von 44,4 Prozent und einer Liquiditätsreserve in Höhe von EUR 774,9 Mio. (beides per 30.6.2016) ist das Unternehmen auch im internationalen Wettbewerbsvergleich gut aufgestellt.

Über Hapag-Lloyd
Mit einer Flotte von 170 modernen Containerschiffen und einer Gesamttransportkapazität von 952.000 TEU ist Hapag-Lloyd eine der weltweit führenden Linienreedereien. Das Unternehmen ist mit ca. 9.300 Mitarbeitern an 365 Standorten in 120 Ländern präsent. Hapag-Lloyd verfügt über einen Containerbestand von 1,5 Millionen TEU - inklusive einer der größten und modernsten Kühlcontainerflotten. 128 Liniendienste weltweit sorgen für schnelle und zuverlässige Verbindungen zwischen allen Kontinenten. Hapag-Lloyd gehört in den Fahrtgebieten Transatlantik, Lateinamerika sowie Intra-Amerika zu den führenden Anbietern.


www.fixed-income.org


Investment

Hohe Einstiegsrenditen von Anleihen können Inflationsverluste abfedern. Niedrige lassen Anlegern dagegen kaum ein Sicherheitspolster.

In Robert Louis Steven­sons Aben­teuer­roman „Die Schatz­insel“ weist eine Karte den Weg zu Reich­tümern. Doch wer ihr folgt, begibt sich oft in…
Weiterlesen
Investment
Der Kupon eines Syndi­cated Loans passt sich laufend an den Referenz­zins an – anders als bei klassischen Unter­nehmens­anleihen mit festem Kupon.…
Weiterlesen
Investment
Weltweit kommt es zu einem Aus­verkauf langfristiger Anleihen, doch die Schwellen­länder folgen nicht dem üblichen Muster. Höhere globale Renditen…
Weiterlesen
Investment

Barometerwert steigt von -25,97 auf -12,30 Punkte

Die Stimmung unter den gewerb­lichen Immo­bilien­finan­zierern ist im dritten Quartal 2026 besser geworden, bleibt aber weiter im deutlich nega­tiven…
Weiterlesen
Investment
Die US-Hyper­scaler ent­wickeln sich in rasan­tem Tempo zu prägenden Emittenten am Unter­nehmens­anleihe­markt. Die aktuelle Studie des Asset Managers…
Weiterlesen
Investment
Die Kosten der Staats­ver­schul­dung sind in den Schlag­zeilen – nicht nur auf den Wirtschafts­seiten, sondern auch auf den Titel­seiten. Als…
Weiterlesen
Investment
Ariel Bezalel und Harry Richards, beide Invest­ment­manager des Jupiter Dynamic Bond, erläutern, warum Schwellen­länder­anleihen in lokaler Währung –…
Weiterlesen
Investment
Libby Cantrill, Head of Public Policy bei PIMCO, kommen­tiert mög­lichen Folgen der Midterm-Wahlen in den USA. So hätte ein Erfolg der Demo­kraten…
Weiterlesen
Investment
Nach Jahren extrem niedriger Zinsen haben sich die Vorzeichen am Renten­markt geändert. Steigende Renditen haben kurzfristig zu Kurs­verlusten…
Weiterlesen
Investment
Franzö­sische Unter­nehmens­anleihen zeigen im Vergleich zu den Märkten für Staats­anleihen weiterhin eine be­merkens­werte Wider­stands­fähig­keit.…
Weiterlesen
Anzeige

Neue Ausgabe jetzt online!