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S&T AG kann Konzernergebnis im 1. Quartal steigern

Eigenkapitalquote steigt auf 35,7%

Die S&T AG hat in den ersten drei Monaten des Geschäftsjahres 2014 einen Umsatz von 79,2 Mio. Euro (Vj. 76,9 Mio. Euro) erzielt. Die Bruttomarge lag mit 25,8 Mio. Euro zwar unter dem Wert des Vorjahres (Vj. 26,7 Mio. Euro), durch gestiegene Gewinne im Segment Appliances bei gleichzeitigen Kosteneinsparungen in Höhe von ca. 4 Prozent und höheren sonstigen Erträgen konnte das EBITDA jedoch deutlich auf 4,8 Mio. Euro (Vj. 3,7 Mio. Euro) gesteigert werden. Das Konzernergebnis stieg auf 2,4 Mio. Euro (Vj. 2,0 Mio. Euro).

Kräftig zulegen konnte im ersten Quartal 2014 das Segment Appliances: Der Umsatz stieg um 32 Prozent auf 12,3 Mio. Euro (Vj. 9,3 Mio. Euro). Das Segmentergebnis konnte um 32 Prozent auf 2,0 Mio. Euro (Vj. 1,5 Mio. Euro) gesteigert werden. Die S&T partizipiert mit ihren Appliances u. a. am stark wachsenden Geschäft im Zusammenhang mit Cloud Computing und Security. Seit März 2014 werden zudem Lösungen für den Bereich „Smart Energy“ (etwa intelligente Stromnetze) angeboten, mit denen die Entwicklung des Segments auch in Zukunft überproportional stark vorangetrieben werden soll.

Die Umsätze im Segment Products betrugen im ersten Quartal 23,4 Mio. Euro (Vj. 22,0 Mio. Euro). Das Segmentergebnis war bei um 2 Prozent sinkenden Deckungsbeiträgen trotz Kostensenkungen mit minus 0,1 Mio. Euro weiterhin negativ (Vj. -0,2 Mio. Euro). Aufgrund des zunehmenden Margendrucks wurde im ersten Quartal das Effizienzsteigerungsprogramm „Red Flag²“ beschlossen. Dabei soll das Geschäft mit margenarmen Produkten bei gleichzeitigem Wegfall damit verbundener Kosten innerhalb der nächsten 12 Monate eingestellt werden. Als Resultat sollen 18 Mio. Euro an Umsätzen mit 1,5 Mio. Euro Bruttomarge entfallen, gleichzeitig aber 2,5 Mio. Euro Kosten eingespart werden. Für „Red Flag²“ werden Einmalkosten von etwa 0,8 Mio. Euro anfallen. Das Segment Services lag mit 43,5 Mio. Euro (Vj. 45,6 Mio. Euro) Umsatz bei einem Segmentergebnis von 0,5 Mio. Euro (Vj. 0,7 Mio. Euro) im Plan.

Die Vermögens- und Liquiditätslage entwickelt sich weiterhin sehr zufriedenstellend. Zum 31.3.2014 lagen die liquiden Mittel bei 42,5 Mio. Euro (31.12.2013: 42,9 Mio. Euro), die Bankverbindlichkeiten stiegen stichtagsbedingt leicht auf 55,0 Mio. Euro (31.12.2013: 52,3 Mio. Euro). Das Eigenkapital erhöhte sich weiter auf 73,7 Mio. Euro (31.12.2013: 71,2 Mio. Euro), die Eigenkapitalquote lag damit bei 35,7 Prozent (31.12.2013: 32,4 Prozent). Das erste Quartal wurde mit einem ausgeglichenen operativen Cashflow (Vj. -3,6 Mio. Euro) abgeschlossen.

Der Auftragsbestand stieg zum 31.03.2014 um 3,4 Prozent auf 100,5 Mio. Euro (31.12.2013: 97,2 Mio. Euro) und entspricht dem geplanten Wachstum. Das Management erwartet 2014 – trotz der Umsatzreduktionen im Segment Produkte - ein zehnprozentiges Umsatzwachstum auf zumindest 375 Mio. Euro mit einem dementsprechenden Wachstum des Konzernergebnisses auf über 12 Mio. Euro.

Die S&T AG notiert im Prime Standard der Frankfurter Börse. Mit rund 1.550 Mitarbeitern ist S&T u. a. mit Niederlassungen in 17 zentral- und osteuropäischen Ländern tätig und zählt zu den drei größten IT-Systemhäusern in Österreich und Osteuropa. S&T kann insbesondere mit einem breit aufgestellten Produkt- bzw. Eigentechnologieportfolio, u. a. in den Bereichen Cloud Security, Smart Energy und mobile IT-Lösungen, punkten und dieses Spektrum flächendeckend in Zentral- und Osteuropa anbieten.

www.fixed-income.org
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