YAML | Example "3col_advanced"
Anzeige

Anzeige
Anzeige
Anzeige

Swisscanto: Nachhaltige Chancen in den Emerging Markets

Nach einem schwierigen Aktienjahr 2022 gibt es Grund zur Hoffnung, dass 2023 wieder positive Erträge zu erwarten sind – trotz weiterhin bestehender Risikofaktoren wie beispielsweise Rezession, Inflation oder Zinserhöhungen. Für langfristig Investierende sind Dellen wie in diesem Jahr zwar unerfreulich, aber auch stetige Begleiter der Aktienmärkte. Denn auf lange Sicht bleibt es dabei: Aktien gehören zu den attraktivsten Anlageklassen mit den höchsten Renditen. Entsprechend sollten Dividendenpapiere weiterhin einen wichtigen Stellenwert im Portfolio einnehmen.

„Ein interessantes Anlagefeld stellt die Themenverbindung der Emerging Markets und Nachhaltigkeit dar. Denn die Transformation zu einem nachhaltigeren Wirtschaftsmodell in den Schwellenländern ist immens wichtig. Zahlreiche Staaten, allen voran China, haben erkannt, dass ein weiteres Wirtschaftswachstum auf Kosten der Umwelt und infolgedessen auf Kosten der Gesundheit der Bevölkerung nicht tragbar ist. Deshalb muss das künftige Wirtschaftswachstum eine bessere Qualität aufweisen“ sagt Philipp Mettler, Manager des Swisscanto (LU) Equity Fund Sustainable Emerging Markets.

Weiter meint Mettler: „Im Fokus stehen Aktien von Qualitätsunternehmen, die vom Markt übermäßig abgestraft wurden. Besonders interessante Anlagemöglichkeiten erscheinen uns bei Herstellern von grünen Technologien wie Solar, Wind, Stromnetzwerken und Batterien für Elektrofahrzeuge. Hier muss in den kommenden Jahren und Jahrzehnten noch massiv investiert werden. Regionen spezifisch sehen wir China nicht so negativ wie es medial häufig erscheint, obwohl wir uns der diskussionswürdigen Entwicklungen selbstverständlich bewusst sind. Auch Taiwan und Südkorea, deren Märkte 2022 Federn lassen mussten, bieten vermehrt Chancen. Zudem gehört Südamerika nach einem soliden Jahr weiterhin zu den interessanteren Märkten.“

Potenzial in asiatischen Schwergewichten

China und Indien sind die asiatischen Schwergewichte beim Investieren in Schwellenländern. Beide Aktienmärkte stehen entsprechend im Fokus. „Die Batterieherstellung beispielsweise bietet enormes Wachstumspotenzial. Hier kommt automatisch China ins Spiel, da Unternehmen aus dem Reich der Mitte in weiten Teilen der Wertschöpfungskette führend sind. Weniger beim Beginn der Kette im Bergbau, aber zunehmend bei der Materialverarbeitung und enorm stark bei der Herstellung von Zellenkomponenten, Batteriezellen und Elektrofahrzeugen. Neben China ist Südkorea hier ein wichtiger Markt mit Investmentopportunitäten. Und trotz der Tendenzen zur De-Globalisierung bleiben die Märkte interessant, da die Umstellung viele Jahre benötigen wird und aus europäischer Sicht ein vollständiger Verzicht auf Importe unrealistisch erscheint“, so Mettler.

Im Gegensatz zu China weist Indien ein hohes Bevölkerungswachstum auf. „Wir sehen hier eine noch relativ kleine Mittelstandsschicht, die aber in den kommenden fünf bis zehn Jahren enorm wachsen dürfte. Hieraus entwickelt sich viel Potenzial für Unternehmen, deren Bedürfnisse zu befriedigen. Zudem ist Indien ein Land mit den höchsten Luftverschmutzungen in Großstädten. Mit zunehmendem Wohlstand und Bildung wird dies immer weniger von der Bevölkerung toleriert und Gegenmaßnahmen müssen eingeleitet werden. Daher ist auch in Indien saubere Energieerzeugung ein wichtiges Thema“, sagt Mettler.

Abschließend meint der Fondsmanager: „Die Rohstoffgewinnung ist der Pferdefuß vieler nachhaltigen Entwicklungen. Ob Solar- und Windenergie oder E-Mobilität – zur Herstellung sind Rohstoffe die Grundlage und alternativlos. Wir achten daher bei unseren Investments darauf, dass die Förderung von Rohstoffen nach besten Standards und so schonend wie möglich für Bevölkerung sowie Umwelt erfolgt. Wir beobachten bei getätigten Investments zudem auf Fortschritte und fordern auch Nachweise an, um etwaige Problembewältigungen nachzuvollziehen. Bei mangelnder Kommunikation oder zu großen Einschnitten für Mensch und Natur ist die Deinvestition die Folge.“

www.green-bonds.com
Foto: Philipp Mettler © Swisscanto


 

Investment

Hohe Einstiegsrenditen von Anleihen können Inflationsverluste abfedern. Niedrige lassen Anlegern dagegen kaum ein Sicherheitspolster.

In Robert Louis Steven­sons Aben­teuer­roman „Die Schatz­insel“ weist eine Karte den Weg zu Reich­tümern. Doch wer ihr folgt, begibt sich oft in…
Weiterlesen
Investment
Der Kupon eines Syndi­cated Loans passt sich laufend an den Referenz­zins an – anders als bei klassischen Unter­nehmens­anleihen mit festem Kupon.…
Weiterlesen
Investment
Weltweit kommt es zu einem Aus­verkauf langfristiger Anleihen, doch die Schwellen­länder folgen nicht dem üblichen Muster. Höhere globale Renditen…
Weiterlesen
Investment

Barometerwert steigt von -25,97 auf -12,30 Punkte

Die Stimmung unter den gewerb­lichen Immo­bilien­finan­zierern ist im dritten Quartal 2026 besser geworden, bleibt aber weiter im deutlich nega­tiven…
Weiterlesen
Investment
Die US-Hyper­scaler ent­wickeln sich in rasan­tem Tempo zu prägenden Emittenten am Unter­nehmens­anleihe­markt. Die aktuelle Studie des Asset Managers…
Weiterlesen
Investment
Die Kosten der Staats­ver­schul­dung sind in den Schlag­zeilen – nicht nur auf den Wirtschafts­seiten, sondern auch auf den Titel­seiten. Als…
Weiterlesen
Investment
Ariel Bezalel und Harry Richards, beide Invest­ment­manager des Jupiter Dynamic Bond, erläutern, warum Schwellen­länder­anleihen in lokaler Währung –…
Weiterlesen
Investment
Libby Cantrill, Head of Public Policy bei PIMCO, kommen­tiert mög­lichen Folgen der Midterm-Wahlen in den USA. So hätte ein Erfolg der Demo­kraten…
Weiterlesen
Investment
Nach Jahren extrem niedriger Zinsen haben sich die Vorzeichen am Renten­markt geändert. Steigende Renditen haben kurzfristig zu Kurs­verlusten…
Weiterlesen
Investment
Franzö­sische Unter­nehmens­anleihen zeigen im Vergleich zu den Märkten für Staats­anleihen weiterhin eine be­merkens­werte Wider­stands­fähig­keit.…
Weiterlesen
Anzeige

Neue Ausgabe jetzt online!