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Danske Invest: Nordische Investments - welche Unternehmensanleihen sich jetzt noch lohnen

Eine Investition in Unternehmensanleihen erfordert tiefgehendes Fachwissen. Denn niedrige Zinsen und negative Renditen prägen die Anlageklasse. Andreas Dankel, Chief Portfolio Manager des Fonds Nordic Corporate Bond von Danske Invest, erläutert, welche skandinavischen Unternehmensanleihen er gekauft und welche er veräußert hat.

Das umfassende Ankaufprogramm der Europäischen Zentralbank (EZB) setzt die Renditen von relativ sicheren Unternehmensanleihen nach wie vor unter Abwärtsdruck. Deshalb haben wir uns dazu entschlossen, andere Arten skandinavischer Unternehmensanleihen als Investment-Grade-Papiere ins Visier zu nehmen. Wenn man eine positive Rendite erwirtschaften will, gibt es jedoch nur wenig Alternativen. Denn auch bei Staatsanleihen ist es heutzutage sehr wahrscheinlich, dass man im Zeitverlauf weniger Geld zurückerhält, als man investiert hat.

Aufstockung von skandinavischen Bankanleihen

Eine von uns gewählte Lösung sind Bankanleihen aus dem skandinavischen Raum. Durch Zukäufe haben wir die bereits hohe Gewichtung in diesen Papieren noch weiter ausgebaut.

Denn beim europäischen Banken-Stresstest schnitten die nordischen Geldhäuser am besten ab. Das
war einer der Gründe, warum wir unsere Gewichtung in nachrangigen Bankanleihen weiter erhöht haben. Das Risiko dieser Papiere liegt zwar näher am Aktienmarktrisiko – dafür ist ihre Rendite jedoch auch höher.

Darüber hinaus gab es in den Sommermonaten einige Entwicklungen, die unseres Erachtens für
nachrangige Bankanleihen sehr positiv sein können. Unter anderem untersucht die EZB momentan die Möglichkeiten, genau diese Art von riskanteren Papieren etwas sicherer zu machen. Insgesamt kann das unserer Ausrichtung auf Bankanleihen nur zugutekommen.

Einer der Gründe für das höhere Risiko bei einer Anlage in nachrangigen Bankanleihen: Man ist als Investor oftmals schlechter gestellt als andere Gläubiger, wenn die betreffende Bank liquidiert werden muss oder Probleme bekommen sollte. Als Kompensation erzielen diese Papiere aktuell eine positive Rendite von fünf bis sechs Prozent.

Nordischer Energiesektor wurde reduziert
Unsere Ausrichtung auf den skandinavischen Energiesektor haben wir dagegen verringert, da er nach wie vor Anlass zur Sorge bereitet. Im Frühjahr kam es zu vielen Restrukturierungen auf Unternehmensebene – und dieser Trend wird unserer Ansicht nach andauern.

Unsere Gewichtung auf den Energiesektor aus den skandinavischen Ländern beträgt aktuell daher insgesamt lediglich fünf Prozent, einschließlich Unternehmen wie das finnische Neste Oil und das dänische Vestas.

Doch dabei muss es nicht bleiben. Wir möchten nicht ausschließen, dass wir nachrangige Bankanleihen aus dem Norden noch weiter erhöhen – und es ist auch möglich, dass wir unsere Gewichtung im Energiesektor noch weiter verringern.


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