YAML | Example "3col_advanced"
Anzeige

Anzeige
Anzeige
Anzeige

Ekotechnika - Währungseffekte belasten Umsatz und Ergebnis im saisonal schwächeren ersten Halbjahr

Die Ekotechnika GmbH, deutsche Holding des größten Händlers internationaler Landtechnik in Russland, der EkoNiva-Technika Gruppe, hat im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2013/2014 (30.9.) einen Umsatz von 65,1 Mio. Euro (Vj. 71,2 Mio. Euro) erzielt. Die Verringerung des Konzernumsatzes im saisonal schwächeren ersten Halbjahr ist allein auf Währungseinflüsse zurückzuführen. In Rubel setzte die Gesellschaft im Berichtszeitraum von Oktober 2013 bis März 2014 rund 5% mehr um. Im Vergleich zur Vorjahresperiode hat sich der Wert des Rubels gegenüber Euro von 40,25 auf 46,09 reduziert. Seit dem Zwischenbilanzstichtag 31. März 2014 hat sich die russische Währung von 49,05 auf 46,02 (Stand 27. Juni) wieder deutlich erholt.

Die Wechselkurseinflüsse auf das operative Geschäft von Ekotechnika waren im ersten Halbjahr, in dem der Rubelkurs kontinuierlich gefallen ist, negativ. Dies ergibt sich daraus, dass die Bewertung der Bestände zum 31. März 2014 zu einem niedrigeren Wechselkurs erfolgte als zum Zeitpunkt des Kaufs. Beim Verkauf der Maschinen auf Basis von EUR respektive USD-Preisen wird bei Zahlung zum Tageskurs in Rubel umgerechnet, so dass fallende Kurse zu höheren Umsätzen führen.

Größter Umsatzposten im ersten Halbjahr waren die Erlöse aus dem Landmaschinenverkauf, die mit 48,2 Mio. Euro einen Anteil von 74% ausmachten. Hauptlieferant der Gruppe ist der weltweit größte Landmaschinenhersteller John Deere, auf den rund zwei Drittel der Umsatzerlöse entfielen. Weitere umsatzstarke Lieferanten sind unter anderen JCB, Väderstad und GEA. Deutlich positiv entwickelten sich die Erlöse aus dem Ersatzteilgeschäft, die um 56% auf 13,4 Mio. Euro anzogen (Umsatzanteil von 21%). Die Service Sparte und die Sonstigen Erlöse wuchsen von 2,1 Mio. Euro auf 2,6 Mio. Euro (Umsatzanteil von 5%). Der Rohertrag erhöhte sich durch die Steigerung des margenstarken Ersatzteilgeschäfts um 6% auf rund 14 Mio. Euro.

Bei der Ergebnisentwicklung machten sich die oben genannten Währungsverluste im Gesamtumfang von rund 6,2 Mio. Euro negativ bemerkbar. Das EBITDA lag bei 0,5 Mio. Euro gegenüber 1,9 Mio. Euro im Vorjahr. Das EBIT im ersten Halbjahr belief sich auf -1,1 Mio. Euro (Vj. 0,8 Mio. Euro), der Periodenfehlbetrag lag bei -10,6 Mio. Euro (Vj. -5,3 Mio. Euro). Wie beschrieben, erwartet die Gesellschaft im zweiten Halbjahr positive Währungseffekte auf das Zahlenwerk, die aus heutiger Sicht zu einer Ergebnisverbesserung führen werden.

Positiver Cashflow durch Fortschritte beim Abbau des Forderungsbestands

Deutliche Fortschritte machte die Gesellschaft, wie im März angekündigt, beim Abbau des Bestands an Forderungen aus Lieferungen und Leistungen mit einem positiven Cash-Effekt von 9,2 Mio. Euro. Insgesamt belief sich der Zahlungsmittelzufluss aus betrieblicher Tätigkeit auf 25,3 Mio. Euro respektive 20,2 Mio. Euro nach Abzug von Steuern und Zinsen.

Insgesamt bleiben die Voraussetzungen für weiteres Wachstum in der russischen Landwirtschaft intakt. Wolfgang Bläsi, Geschäftsführer der Ekotechnika GmbH: "Mittelfristiges Ziel der russischen Regierung ist es, rund 85% aller wichtigen im Land konsumierten Agrarrohstoffe vor Ort zu produzieren. Dazu bedarf es weiterer Investitionen der Landwirte in hocheffiziente Landtechnik. Während die Entwicklung im Jahr 2014 durch die Schwächung des Rubel und die erschwerten Finanzierungsbedingungen der Landwirte im Zuge der Ukraine-Krise dominiert wird, ist die mittelfristige Perspektive des Landmaschinenmarktes in Russland weiter positiv." Vor dem Hintergrund des aktuell schwierigen Geschäftsumfeldes und eines schwächelnden Gesamtmarktes ist die Geschäftsleitung mit der operativ stabilen Entwicklung zufrieden.

Stärkung der Kapitalbasis um 6 Mio. Euro

Zur Stärkung der Eigenkapitalausstattung hat Ekotechnika nach dem Bilanzstichtag 31. März eine Zuzahlung in die Kapitalrücklage in Höhe von 6 Mio. Euro durchgeführt. Gepaart mit der erwarteten Verminderung von saisonalen Einflüssen und der Währungseffekte im zweiten Halbjahr wird dies zu einer deutlichen Verbesserung der temporär negativen Eigenkapitalbasis der Gesellschaft führen.

www.fixed-income.org
--------------------------------------------------
Veranstaltungshinweis:
Unternehmer-Workshop „Anleihen als Finanzierungsalternative für Immobilienunternehmen“
3. Juli 2014, Hotel Jumeirah, Frankfurt
www.bond-conference.com
--------------------------------------------------

Investment

von Lotfi Karoui, Multi-Asset Credit Strategist bei PIMCO

Im weiteren Verlauf des Kredit­zyklus bleiben Zahlungs­aus­fälle ein zentrales Thema. Für Investoren, die neben den öffent­lichen Märkten auch die…
Weiterlesen
Investment
Die Renditen lang­laufender US-Staats­anleihen erreichten kürzlich ein Rekord­hoch. Daraufhin – und zwar just an dem Tag, als die…
Weiterlesen
Investment

von Daniel Morris, Chief Market Strategist bei BNP Paribas Asset Management

Rekord­ver­dächtig war dieses Jahr der europä­ische Sommer. In Groß­britan­nien wird er wohl der wärmste seit Beginn der Auf­zeich­nungen im Jahr 1884…
Weiterlesen
Investment

US-Regierung spürt den Druck steigender Zinsen / von Eoin Walsh, Portfoliomanager bei TwentyFour Asset Management

Das US-Finanz­minis­terium über­raschte die Märkte gestern Nach­­mittag mit der Ankündigung, seine Rück­kauf­prog­ramme auszu­weiten. Diese sollen vom…
Weiterlesen
Investment

von Bertrand Lecourt, Senior Fondsmanager bei J O Hambro

Nach Hitze und Trocken­heit wird in vielen Teilen Europas wieder über Wasser gespro­chen, eine Ressource, die lange als selbst­ver­ständ­lich galt.…
Weiterlesen
Investment

von Marcio Costa, Senior Portfoliomanager, BANTLEON

Nach dem jüngsten massiven Rendite­anstieg ist das markt­tech­nische Bild für deutsche Bundes­anleihen und US-Treasuries weiterhin moderat negativ zu…
Weiterlesen
Investment

von John Lloyd, Global Head of Multi-Sector and Corporate Credit, und Tom Ross, Global Head of High Yield, Janus Henderson Investors

Die Ver­engung der Credit Spreads (die Rendite­differenz zwischen einer Unter­nehmens­anleihe und einer Staats­anleihe mit ähnlicher Laufzeit) ist…
Weiterlesen
Investment

von Chris Iggo, Chair of the Investment Institute bei BNP Paribas Asset Management

Heiß ist’s, und Aktien stiegen im Sommer auf neue Allzeit­hochs. Trotz aller Konjunktur­risiken wächst die Welt­wirtschaft. Die Unter­nehmens­gewinne…
Weiterlesen
Investment

von Sandy Pei, Senior Portfolio Manager bei Federated Hermes

Bei Invest­ments in China klaffen Wahr­nehmung und Realität derzeit oft aus­einander. Trotz Markt­unsicher­heiten zeigen sich die makro­öko­no­mischen…
Weiterlesen
Investment

von Rick de los Reyes, Leiter des Bereichs Rohstoffe und Portfoliomanager in der Global Equity Division bei T. Rowe Price

Historisch ge­sehen entwickelte sich der Gold­preis tenden­ziell umge­kehrt zu den Real­zinsen: Höhere Real­zinsen gingen in der Regel mit…
Weiterlesen
Anzeige

Neue Ausgabe jetzt online!