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ETERNA: Umsatz im ersten Quartal leicht rückläufig, EBITDA-Marge 8,9%

Die ETERNA Mode Holding GmbH, traditionsreicher und innovativer Hemden- und Blusenhersteller mit einer der führenden Hemdenmarken in Deutschland, informiert über die Zwischenergebnisse nach den ersten drei Monaten 2017. Demnach liegen die Umsätze mit 25,4 Mio. Euro um 0,9% unter dem Vorjahresquartal (Q1 2016: 25,7 Mio. Euro). Die Exportumsätze konnten dabei um 4,1% zum Vorjahr gesteigert werden trotz Russlandkrise und BREXIT. Die Inlandsumsätze verringerten sich hingegen um 3,0% hauptsächlich aufgrund erwartungsgemäßer Lieferverschiebungen in das zweite Quartal, um über die Gesamtsaison aktuelle Ware am Point of Sale (POS) zeigen zu können. Mit den eigenkontrollierten Flächen konnte ETERNA ein mittleres einstelliges Like-for-like-Plus generieren und liegt damit deutlich über der Marktentwicklung.

Im ersten Quartal 2017 erzielte ETERNA ein Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) in Höhe von 2,3 Mio. Euro (Q1 2016: 2,8 Mio. Euro) und verfügt damit weiterhin über eine im Branchenvergleich hohe EBITDA-Marge von 8,9%. Die EBITDA-Entwicklung im ersten Quartal ist durch die planmäßige Lieferverschiebung und den damit verbundenen Umsatzrückgang sowie auf Aufwendungen für weiteres Wachstum zurückzuführen. So hat sich der Bestand der Retail-Stores im Vergleich zum 31.03.2016 um zwei erhöht. Durch intensivierte Vertriebs- und Werbemaßnahmen stiegen ebenfalls die operativen Kosten. So erhöhten sich die Fixkosten ohne Abschreibungen und Sonderaufwendungen in Summe um 0,5 Mio. Euro.

Henning Gerbaulet, geschäftsführender Gesellschafter der ETERNA Mode Holding GmbH, kommentiert: „ETERNA konnte drei Jahre in Folge den Umsatz- und das operative Ergebnis in einem herausfordernden Marktumfeld steigern. Dies belegt den Erfolg unserer ganzheitlichen Strategie. Die Modernisierung der Kollektion und der Markenrelaunch tragen Früchte, was sich unter anderem in ausgezeichneten Flächenkennzahlen bei unseren Fachhandelspartnern zeigt. Wir werden deshalb die Strategie weiterhin konsequent umsetzen und unsere Wettbewerbsfähigkeit weiter stärken. Insbesondere in der zweiten Jahreshälfte wird das für weiteres Wachstum sorgen. Zudem konnte durch die abgeschlossene Refinanzierung der Kapitaldienst erfolgreich reduziert werden, was uns langfristig mehr Spielräume für weitere strategische Wachstumsinvestitionen ermöglicht.“

Im Zuge der Refinanzierung verringerte sich das Konzernergebnis im ersten Quartal um 2,5 Mio. Euro und liegt bei -3,4 Mio. Euro. Hierin sind Refinanzierungskosten in Höhe von 2,9 Mio. Euro enthalten. Zudem ist das Konzernergebnis durch die planmäßige, aber nicht liquiditätswirksame Abschreibung auf den Firmenwert in Höhe von 1,6 Mio. Euro geprägt, der 2006 im Rahmen eines Leveraged-Buyout angesetzt wurde. Bereinigt um die planmäßige Firmenwertabschreibung und den Refinanzierungskosten resultiert ein positives Konzernergebnis in Höhe von 1,1 Mio. Euro, welches um 0,3 Mio. Euro über dem Vorjahr liegt.

Die liquiden Mittel in Höhe von 42,3 Mio. Euro per 31.03.2017 liegen aufgrund der Refinanzierung um 39,0 Mio. Euro deutlich über Vorjahr. Dieser Effekt gleicht sich durch die zwischenzeitlich vollständige Rückzahlung der Altanleihe im April 2017 wieder aus. Die Nettoverschuldung konnte gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 0,8 Mio. Euro reduziert werden (-1,5%).

Für das laufende Geschäftsjahr 2017 zeigt sich Henning Gerbaulet optimistisch: „ETERNA ist gut gerüstet, was sich in positiven Auftragseingängen wiederspiegelt. Wir sehen insbesondere in der zweiten Jahreshälfte Potenzial für Ergebnisverbesserungen. Für das Geschäftsjahr 2017 erwarten wir daher weiterhin ein Umsatz- und Ergebniswachstum im unteren einstelligen Prozentbereich und damit erneut Wachstum über dem Schnitt des Gesamtmarktes.“

http://www.fixed-income.org/  (Foto: © Institutional Investment Publishing GmbH)
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