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HanseYachts AG mit starkem ersten Quartal 2014 - Auftragsbestand 33% über Vorjahr

Die HanseYachts AG kann das erste Quartal des neuen Geschäftsjahres (1. Juli 2014 - 30. September 2014) erneut mit einer deutlichen Steigerung abschließen und ist weiter auf Wachstumskurs. Für das laufende Geschäftsjahr 2014/2015 wird mit einem positiven EBITDA gerechnet.

Konjunkturelle Lage und Marktsituation

Das Marktumfeld ist für die HanseYachts AG global gesehen stabil bis leicht wachsend. Motoren des Wachstums sind dabei Nordamerika und Asien. Die Absatzlagen in Europa und dem mittleren Osten sind trotz der Ukraine-Krise, Russland-Sanktionen und der kriegerischen Konflikte in Syrien und Irak stabil. In Italien, Griechenland und auch Spanien können wir sogar eine leichte Belebung im Wassersportmarkt beobachten. Die HanseYachts AG verzeichnet dank der Mehrmarkenstrategie, der neuen präsentierten Yachtmodelle aber auch mit Hilfe der erfolgreich etablierten Schiffstypen einen sehr guten Auftragseingang im 1. Quartal, welcher sehr deutlich über der Marktentwicklung liegt.

Ertrags- und Finanzlage

Die Auftragseingänge im ersten Quartal erhöhten sich weiter um 9% gegenüber der schon historisch guten Vorjahresperiode mit einem Volumen von 29,9 Mio. Euro. Alleine im Monat September wuchs der Auftragsbestand dabei um 33% gegenüber dem Vorjahreszeitraum, eine gute Auslastung der Produktion für die kommenden Monate ist damit gesichert.

Vor allem die gute Herbstmessesaison und die neuen Produkte, wie die Hanse 455, Dehler 46 und die im vergangenen Jahr hinzugewonnene Motorbootmarke Sealine haben an dem Erfolg einen maßgeblichen Anteil. Der hohe Auftragseingang ist außerdem auf die erfolgreiche und konsequente Umsetzung der Mehrmarkenstrategie, sowie auf die Entwicklung marktgerechter Modelle zurückzuführen. Gerade das klare Produktdesign und die Formsprache stellen bei den bestehenden Marken neben der Qualität ein wesentliches Verkaufskriterium dar

Im ersten Quartal (Juli bis September 2014) des neuen Geschäftsjahres 2014/2015 konnte die HanseYachts AG eine Gesamtleistung von 17,8 Mio. Euro erzielen und ist damit auf dem Niveau des sehr guten Vorjahres. Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von 0,4 Mio. Euro sind deutlich geringer als im Vorjahr, wobei das Vorjahr aber den Ertrag aus dem Verkauf einer nicht betriebsnotwendigen Immobilie in Höhe von 1,4 Mio. Euro enthielt. Die Materialkosten liegen bedingt durch den Einstieg in das Motorbootgeschäft und die damit verbundene geplante Anlaufphase in Relation zur Gesamtleistung bei 66% und damit leicht über dem Vorjahresniveau von 63%. Damit hat sich der Rohertrag der ersten drei Monate des laufenden Geschäftsjahres gegenüber der Vorjahresperiode um 0,5 Mio. Euro auf 6,1 Mio. Euro verringert.

Die Personalkostenquote hat sich um 8,7%-Punkte auf 32,9% erhöht, was insbesondere der Tatsache geschuldet ist, dass wir - auch im Vorgriff zur Bewältigung des guten Auftragseingangs - deutlich mehr Personal eingestellt haben.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen konnten im Quartalsvergleich erneut gesenkt werden. Sie liegen - bezogen auf die Gesamtleistung - um 1,6%-Punkte unter dem Vorjahreswert. Absolut sind sie um 0,3 Mio. Euro auf 3,7 Mio. Euro gesunken. Das EBITDA (Ergebnis vor Abschreibungen, Zinsen und Steuern) beträgt -3,1 Mio. Euro. Die Abschreibungen sind mit 1,1 Mio. Euro nahezu unverändert. Das EBIT liegt nun bei -4,2 Mio. Euro und verringerte sich damit um 3,2 Mio. Euro gegenüber dem Vorjahr. Unter Berücksichtigung von Steuern und dem Finanzergebnis ergibt sich ein Periodenergebnis von -4,6 Mio. Euro (Vorjahr -1,3 Mio. Euro). Die Differenz zum Vorjahr ergibt sich vornehmlich durch den Ertrag aus dem Verkauf einer nicht betriebsnotwendigen Immobilie in Höhe von 1,4 Mio. Euro im vergangenen Jahr sowie den geplanten Anlaufverlusten der neuen Motorbootmarke Sealine. Es wird im laufenden Geschäftsjahr davon ausgegangen, dass sich die Verluste aus Sealine im Jahresverlauf wieder ausgleichen, da die Anlaufphase bald abgeschlossen ist.

Der operative Cashflow für die ersten 3 Monate des laufenden Geschäftsjahres zeigt mit -4,0 Mio. Euro einen etwas niedrigeren Mittelabfluss als im Vorjahr (-4,2 Mio. Euro). Die Sachinvestitionen in neue Yachtmodelle sowie Investitionen in sonstiges Vermögen führte zudem zu einer Mittelbindung von 2,3 Mio. Euro.

Zum 30. September 2014 beträgt die Eigenkapitalquote 21,9% (30. Juni 2014: 26,7%).

Hervorzuheben ist, dass die Auftragseingänge bei der neuen Marke 'Sealine' und auch bei der Marke 'Fjord' sehr erfreulich sind und deutlich über Vorjahr und sogar deutlich über den selbst gesteckten Zielen liegen. Dr. Jens Gerhardt, CEO der HanseYachts AG kommentiert: 'Schon ein Jahr nach Eintritt in den Bau der Marke Sealine, machen Motorboote bereits fast jede 3. Bestellung aus, das sichert unser Wachstumsziel und beweist, dass unsere Strategie Wirkung zeigt!'


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