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MT-Energie: Aus der gesunkenen Eigenkapitalquote ergibt sich ein Sonderkündigungsrecht der finanzierenden Banken

Die Geschäftsführung hat den HGB Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2013 aufgestellt. Die Feststellung durch die Gesellschafter erfolgt voraussichtlich im Juli nach Abschluss der Arbeiten des Abschlussprüfers. Aufgrund von noch andauernden Gesprächen mit den Kredit gebenden Banken und dem Wirtschaftsprüfer, verschiebt sich die für den 30. Juni 2014 geplante Veröffentlichung.

Die Umsatzerlöse des Konzerns verringerten sich von 210,2 Mio. Euro im Vorjahr um 87,7 Mio. Euro auf 122,6 Mio. Euro im Geschäftsjahr 2013. Diese Entwicklung betrifft sowohl das Inlandsgeschäft mit einem Umsatzrückgang um 43,5 Mio. Euro auf 82,9 Mio. Euro  
(-34,4 %) als auch das Auslandsgeschäft mit einem Rückgang um 44,2 Mio. Euro auf 39,6 Mio. Euro (-52,7 %). Ursächlich für die Umsatzentwicklung im Inland war insbesondere die weiterhin rückläufige Nachfrage nach landwirtschaftlichen Biogasanlagen infolge der weitgehenden Marktsättigung und der Unsicherheit hinsichtlich der zukünftigen Förderung nach EEG. Nach einem Konzernjahresfehlbetrag in Höhe von 1,5 Mio. Euro im Vorjahr verringerte sich das Konzernergebnis im Geschäftsjahr 2013 um 21,2 Mio. Euro auf -23,3 Mio. Euro.  Diese negative Entwicklung ist wesentlich durch den vorstehend erläuterten Umsatzrückgang beeinflusst. Weitere negative Einflussfaktoren waren insbesondere Abwertungen auf Forderungen und Vorräte in Höhe von insgesamt 9,1 Mio. Euro Positiv auf die Entwicklung des Konzernergebnisses wirkten sich die Verringerung des Personalaufwands um 2,5 Mio. Euro sowie Kostensenkungen im Bereich der sonstigen betrieblichen Aufwendungen um 8,8 Mio. Euro aus.

Die Konzernbilanzsumme verminderte sich im Vergleich zum Vorjahresstichtag um 27,8 % auf 76,5 Mio. Euro. Bei der Verringerung des Eigenkapitals steht dem Konzernjahresfehlbetrag von 23,3 Mio. Euro und einem Rückgang der Minderheitenanteile um 1,2 Mio. Euro eine Eigenkapitalerhöhung bei der MT-Energie GmbH im Rahmen einer Sacheinlage in Höhe von 6,5 Mio. Euro gegenüber. Unter Berücksichtigung des Rückgangs der Bilanzsumme ergibt sich eine um 13,3 %-Punkte geringere Eigenkapitalquote in Höhe von 4,1 %. Unter Einbeziehung des nachrangigen Kapitals als wirtschaftliches Eigenkapital hat sich die Eigenkapitalquote im weiteren Sinne von 24,7 % im Vorjahr auf 11,4 % zum 31. Dezember 2013 verringert. Alle Zahlen sind noch vorläufig und nicht testiert.

Aus der gesunkenen Eigenkapitalquote ergibt sich ein Sonderkündigungsrecht der finanzierenden Banken. Das Unternehmen hat den Antrag auf die Erteilung eines Waivers gestellt. Es wird davon ausgegangen, dass die bislang sehr konstruktiv verlaufenden Gespräche Anfang Juli zum Abschluss gebracht werden, sodass die Veröffentlichung des Konzernabschluss 2013 nun für den 15. Juli 2014 vorgesehen ist. Der Konzernwirtschaftsprüfer hat die Erteilung eines uneingeschränkten Bestätigungsvermerkes angekündigt.

Die seit dem 1. Oktober 2013 berufene neue Geschäftsführung betrachtet das Geschäftsjahr 2013 als Aufsatzpunkt einer bisher erfolgreich verlaufenden Sanierung und Neuausrichtung des Konzerns. Die Konzentration auf den Export, insbesondere auf die Märke Frankreich, Großbritannien und  Griechenland und Neuausrichtung auf Abfallverwertungsanlagen sowie das sehr erfolgreiche Geschäftsfeld Services haben zu einem positiven Start in das Geschäftsjahr 2014 beigetragen.

www.fixed-income.org
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Veranstaltungshinweis:
Unternehmer-Workshop „Anleihen als Finanzierungsalternative für Immobilienunternehmen“
3. Juli 2014, Hotel Jumeirah, Frankfurt
www.bond-conference.com
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