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Nachhaltig Investieren mit hohem „IQ“

Nachhaltigkeit ist in aller Munde – und auch im Finanzmarkt sind nachhaltige Faktoren nicht mehr wegzudenken. Politisch, regulatorisch und gesellschaftlich erhöht sich stetig der Druck auf Asset Manager, um das generell nachhaltige Umdenken auch in diesem wichtigen Wirtschaftszweig zu etablieren.

„In unserem Hause wird nicht erst seit dem vergangenen Jahrzehnt, als die Nachhaltigkeitsbewegung so richtig ins Rollen kam, das Thema Sustainability ernsthaft verfolgt. Bereits seit 1996 widmen wir uns diesem Faktor und lancierten 1998 den ersten nachhaltigen Aktienfonds. Seither erfolgte eine stetige Weiterentwicklung und heute bieten wir eine der größten nachhaltigen Fondspaletten im Markt, mit zwei verschiedenen Maßstäben, an“, so Jan Sobotta, Leiter Vertrieb Ausland bei Swisscanto Invest.

Glaubwürdig dank langjähriger Expertise
„Wir sind zu der Erkenntnis gekommen, dass wir zwei Investorenprofile bedienen müssen. Dies sind einerseits puristische Nachhaltigkeitsinvestoren, die einen sehr strengen Ansatz wünschen, und andererseits Anleger, die einen Mindeststandard erwarten. Mit den Responsible- und Sustainable-Fonds sind wir entsprechend aufgestellt. Aufgrund unserer Erfahrung von über 20 Jahren gehören wir nachweislich zu den etablierten Anbietern im Segment Nachhaltigkeit und verfügen auch über die notwendige Reputation, um als glaubwürdiger Asset Manager mit der nötigen Expertise anerkannt zu werden. Auch die langjährige Kooperationspartnerschaft mit der Deka unterstreicht dies“, sagt Sobotta.

Bei den Sustainable-Fonds mit dem strengen Nachhaltigkeitsansatz steht das Investieren mit einem hohen „IQ“ im Vordergrund. IQ bedeutet: positiver Impact und hohe Qualität. „Unter dem positiven Impact verstehen wir, dass Unternehmen mit ihren Produkten und Dienstleistungen einen Beitrag zur Erreichung der Sustainable Development Goals leisten. Diese 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung wurden von den Vereinten Nationen ausgerufen und sollen weltweit der Sicherung einer nachhaltigen Entwicklung auf ökonomischer, sozialer sowie ökologischer Ebene dienen. Für uns sind diese Ziele ein sinnvoller Gradmesser in punkto Nachhaltigkeit. Und beim Faktor Qualität achtet das Fondmanagement darauf, dass die Rendite der Unternehmen ihre Kapitalkosten übersteigt. Zudem ist eine tiefe Verschuldung der Unternehmen ein wichtiger Faktor. Mit diesem ‚hohen IQ‘ als Gesamtziel entstehen aus unserer Sicht wirklich nachhaltige Portfolios“, so Sobotta.

Stimmrechte und Engagement
Wichtig sind bei den Sustainable-Fonds zudem die umfassenden Ausschlusskriterien. Dazu meint Sobotta: „Sie gehören im Marktvergleich zu den strengsten. Unter den Überbegriffen Anthropogener Klimawandel, Gefährdung der Erdatmosphäre, Rückgang der Artenvielfalt sowie Gefährdung von Gesellschaft und Gesundheit haben wir über 20 Ausschlusskriterien festgelegt, die für puristische Nachhaltigkeitsfonds sorgen. Die Ausschlusskriterien führen bei den Aktienindizes zu einem Ausschluss von rund 20 Prozent des Anlageuniversums. Nach Anwendung unseres ESG-Quant-Scores und der Impact-Bewertung schließen wir schlussendlich etwa 70 Prozent des Universums aus und erstellen aus den verbleibenden Werten aktiv die Portfolios.“

Eine weitere relevante Strategie für nachhaltige Anlagen ist die aktive Einflussnahme institutioneller Aktionäre auf Unternehmen. Zu diesem „Engagement“ zählen die direkte Kommunikation mit dem Management oder dem Verwaltungsrat (Dialog), die aktive Wahrnehmung der Stimmrechte sowie die Traktandierung von Anträgen an Hauptversammlungen. „Neben Engagement für eine bessere Corporate Governance werden zunehmend Umwelt- und Sozialthemen angesprochen. So fordern Investoren, also auch unser Haus, Verbesserungen von Unternehmen, die ihre Umwelt- und sozialen Risiken vernachlässigen und damit langfristig auch ein finanzielles Risiko eingehen“, sagt Sobotta.

www.green-bonds.com
(Foto: Jan Sobotta
© Swisscanto Invest)


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