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Nordex-Gruppe sichert sich neuen Auftrag in den USA

Internationaler Kraftwerksbetreiber erwirbt Safe-Harbor-Komponenten für künftige Windparkprojekte von Nordex

Ein internationaler Kraftwerksbetreiber hat mit der Nordex-Gruppe einen Auftrag zur Lieferung von Turbinenkomponenten im Wert von 32 Millionen US-Dollar gezeichnet. Die Gesamtkosten der damit angearbeiteten Projekte werden sich voraussichtlich auf das 15-fache des jetzt realisierten Umsatzes belaufen.

Der Hersteller hat bereits mit der Umsetzung dieses Auftrags begonnen, bei dem die AW3000 zum Einsatz kommt. Der Auftrag über die Komponentenlieferung gemäß den "Safe-Harbor"-Bedingungen sichert dem Kunden für Projekte mit Umsetzung bis 2020 den vollen Production Tax Credit (PTC) in Höhe von 2,3 Cent pro kWh. Nach den Maßgaben der US-amerikanischen Steuerbehörde (Internal Revenue Service, IRS) müssen Windparks im Jahr 2016 begonnen werden, um sich für diesen Spitzensatz zu qualifizieren. Die Umsetzung der Projekte wird im Wesentlichen 2018 erfolgen.

"Niedrige Stromgestehungskosten sind der Schlüssel für den Erfolg eines Projekts. Neben der ständigen Effizienzsteigerung unserer Turbinen unterstützen wir unsere Kunden deshalb grundsätzlich, um ihren Projekten die bestmöglichen Steuerkonditionen zu sichern - so, wie wir jetzt mit der Safe-Harbor-Lösung unserem Kunden den Maximalsatz des PTC garantiert haben", sagt Vertriebsvorstand Patxi Landa.

Die Nordex-Gruppe im Profil
Die Gruppe hat rund 20 GW Windenergieleistung in über 25 Märkten installiert. Nordex und Acciona Windpower erzielten im Jahr 2015 einen kombinierten Umsatz von EUR 3,4 Mrd. Das Unternehmen beschäftigt derzeit rund 5.000 Mitarbeiter. Zum Fertigungsverbund gehören Werke in Deutschland, Spanien, Brasilien, den USA und in Indien. Das Produktprogramm konzentriert sich auf Onshore-Turbinen der 1,5- bis 3,6-MW-Klasse, die auf Marktanforderungen in entwickelten Märkten und Schwellenländern ausgelegt sind.

www.fixed-income.org

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