YAML | Example "3col_advanced"
Anzeige

Anzeige
Anzeige
Anzeige

Nordex SE kooperiert mit Fábrica Argentina de Aviones beim Aufbau lokaler Fertigungskapazitäten in Argentinien

2019 wird eine neue Fertigungslinie für Windturbinen in Córdoba errichtet

Die Nordex Group will ihre Wettbewerbsfähigkeit in Argentinien noch weiter verbessern und ihren Wachstumskurs im Land damit nachhaltig stützen. Mit der Fábrica Argentina de Aviones "Brig. San Martin" S.A (kurz FAdeA) hat das Unternehmen jetzt eine Kooperation für den Aufbau einer lokalen Montagelinie für Turbinen geschlossen.

Die Produktionsstätte für Maschinenhäuser und Naben für die Anlagen vom Typ AW3000 soll am Standort Córdoba entstehen und schon im nächsten Jahr in Betrieb gehen. Hier werden dann bereits die 48 Turbinen vom Typ AW132/3300 für die kürzlich gemeldeten Aufträge des Stromversorgers AES Argentina Generación gefertigt.

Die Montagehalle ist auf eine Jahreskapazität von bis zu 150 Turbinen der 3-MW-Klasse ausgelegt, was einer potenziellen Leistung von 500 MW entspricht. Da die Nordex Group zudem zwei lokale Fertigungen für Betontürme im Land vorsieht, erhöht sich der Anteil der lokalen Wertschöpfung an den vor Ort produzierten und installierten Turbinen der Nordex Group auf bis zu 36 Prozent.

Das Werk wird bis zu 100 Fachkräfte beschäftigen, hinzu kommen jeweils weitere 200 Arbeitskräfte in den zwei Betonturmwerken.

"In Argentinien sind wir bisher sehr erfolgreich gewesen und haben in den letzten zwei Jahren über 600 MW an Aufträgen erhalten. Wir sind überzeugt, dass der Markt ein enormes Potenzial hat. Die Behörden haben großartige Arbeit geleistet, indem sie die RenovAR- und MATER-Programme auf den Weg gebracht haben, um die Voraussetzungen für diesen Wachstumsmarkt zu schaffen. Heute befinden sich mehrere GW im Bau. Unsere lokale Fertigung ist hier ein erster Schritt: In den kommenden Jahren wollen wir die Lieferkette weiter lokalisieren, um die nationalen Anforderungen zu erfüllen. Dies bedeutet also weitere Arbeitsplätze für die argentinische Industrie", so José Luis Blanco, CEO der Nordex SE.

Der argentinische Verteidigungsminister Oscar Aguad erläutert: "Wir streben eine strategische und nachhaltige Entwicklung der FAdeA an. Um dieses Ziel zu erreichen, wollen wir Neugeschäft in der Flugzeugindustrie und in anderen Branchen mit hohen Anforderungen und großem Entwicklungspotential schaffen - wie zum Beispiel in der Windbranche," und fügt hinzu: "Dieser Auftrag, zusammen mit anderen kürzlich erhaltenen Aufträgen internationaler Firmen aus der zivilen und militärischen Luftfahrt bringen uns unserem Ziel für 2023 näher. Dann wollen wir unsere Umsätze zu jeweils 50% von staatlichen und dritten Auftraggebern generieren." Er bemerkt abschließend: "Der Industrie- und Metallurgiesektor sollte den Beitrag, den er zu diesem wachsenden Wirtschaftsbereich leisten kann, genau im Blick haben."

Fábrica Argentina de Aviones "Brig. San Martin" S.A im Profil
FAdeA ist ein börsennotiertes Unternehmen, das dem argentinischen Verteidigungsministerium unterstellt ist und verfügt über mehr als 90 Jahre Erfahrung in der Luftfahrttechnik. Das Unternehmen hat sich strategisch neu ausgerichtet und ist in neuen Geschäftsfelder mit Industriepartnern aus dem zivilen und militärischen Segment aktiv. Zu diesen zählen jetzt auch die Erneuerbaren Energien.

Die Nordex Group im Profil
Die Gruppe hat mehr als 23 GW Windenergieleistung in über 25 Märkten installiert und erzielte im Jahr 2017 einen Umsatz von knapp 3,1 Mrd. EUR. Das Unternehmen beschäftigt derzeit rund 5.000 Mitarbeiter. Zum Fertigungsverbund gehören Werke in Deutschland, Spanien, Brasilien, den USA und in Indien. Das Produktprogramm konzentriert sich auf Onshore-Turbinen der 1,5- bis 4,8-MW-Klasse, die auf die Marktanforderungen von Ländern mit begrenzten Ausbauflächen und Regionen mit begrenzten Netzkapazitäten ausgelegt sind.


https://www.fixed-income.org/   https://www.green-bonds.com/
(Foto: © Nordex SE)


Investment
Die Lage in Frank­reich spitzt sich zuneh­mend zu. Angesichts der weiter steigenden Staats­ver­schuldung richtet sich der Blick der Anleger verstärkt…
Weiterlesen
Investment
Die Renditen von Staats­anleihen sind deut­lich gestiegen. Für Bastian Freitag, Head of Fixed Income bei Roth­schild & Co Wealth Manage­ment…
Weiterlesen
Investment

von David Clewell, Co-Portfoliomanager der Multi-Asset Global Income Strategy bei T. Rowe Price

Die 5-Prozent-Marke bei der Rendite 10-jähriger US-Staats­anleihen war für Anleger eine wichtige psycho­logische Schwelle, da diese seit der Zeit nach…
Weiterlesen
Investment

Hohe Einstiegsrenditen von Anleihen können Inflationsverluste abfedern. Niedrige lassen Anlegern dagegen kaum ein Sicherheitspolster.

In Robert Louis Steven­sons Aben­teuer­roman „Die Schatz­insel“ weist eine Karte den Weg zu Reich­tümern. Doch wer ihr folgt, begibt sich oft in…
Weiterlesen
Investment
Der Kupon eines Syndi­cated Loans passt sich laufend an den Referenz­zins an – anders als bei klassischen Unter­nehmens­anleihen mit festem Kupon.…
Weiterlesen
Investment
Weltweit kommt es zu einem Aus­verkauf langfristiger Anleihen, doch die Schwellen­länder folgen nicht dem üblichen Muster. Höhere globale Renditen…
Weiterlesen
Investment

Barometerwert steigt von -25,97 auf -12,30 Punkte

Die Stimmung unter den gewerb­lichen Immo­bilien­finan­zierern ist im dritten Quartal 2026 besser geworden, bleibt aber weiter im deutlich nega­tiven…
Weiterlesen
Investment
Die US-Hyper­scaler ent­wickeln sich in rasan­tem Tempo zu prägenden Emittenten am Unter­nehmens­anleihe­markt. Die aktuelle Studie des Asset Managers…
Weiterlesen
Investment
Die Kosten der Staats­ver­schul­dung sind in den Schlag­zeilen – nicht nur auf den Wirtschafts­seiten, sondern auch auf den Titel­seiten. Als…
Weiterlesen
Investment
Ariel Bezalel und Harry Richards, beide Invest­ment­manager des Jupiter Dynamic Bond, erläutern, warum Schwellen­länder­anleihen in lokaler Währung –…
Weiterlesen
Anzeige

Neue Ausgabe jetzt online!