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STADA Arzneimittel AG kann Umsatz im ersten Halbjahr um 7% steigern, Sondereffekte belasten

In den ersten sechs Monaten 2012 erhöhte sich der Konzernumsatz der STADA Arzneimittel AG um 7% auf 885,2 Mio. Euro (1. Halbjahr 2011: 829,7 Mio. Euro). Unverändert basierte dieser Anstieg auf den von STADA im internationalen Geschäft erzielten Umsätzen, die im Berichtshalbjahr einen Anteil am Konzernumsatz von insgesamt 74 Prozent (1. Halbjahr 2011: 7%) hatten und die um 9% auf 652,0 Mio. Euro (1. Halbjahr 2011: 596,7 Mio. Euro) zunahmen. Unter Berücksichtigung von Umsatzeinflüssen, die auf Veränderungen im Konzern-Portfolio und Währungseffekte zurückzuführen sind, lag der Konzernumsatz in der ersten Hälfte 2012 mit 832,7 Mio. Euro leicht über dem Niveau des entsprechenden Vorjahreszeitraums.

Ertragsentwicklung

Die Ertragsentwicklung war in der ersten Hälfte 2012 von einer Steigerung der operativen Ertragskraft gekennzeichnet, die sich in einer Zunahme aller operativen, das heißt um einmalige Sondereffekte bereinigten Ertragskennzahlen des Konzerns zeigt. Angesichts belastender einmaliger Sondereffekte im Wesentlichen im ersten Quartal 2012 insbesondere aus der weiteren planmäßigen Umsetzung des konzernweiten Kosteneffizienzprogramms 'STADA - build the future' waren die ausgewiesenen Ertragskennzahlen in den ersten sechs Monaten kumuliert - abgesehen vom ausgewiesenen EBITDA - rückläufig. Im zweiten Quartal 2012 allein betrachtet stiegen die ausgewiesenen Ertragskennzahlen dagegen alle an.

Die einmaligen Sondereffekte addierten sich in der ersten Jahreshälfte 2012 saldiert zu einer Ertragsbelastung in Höhe von 25,7 Mio. Euro vor beziehungsweise 22,9 Mio. Euro nach Steuern (1-6/2011: saldierte Ertragsbelastung durch einmalige Sondereffekte in Höhe von 13,8 Mio. Euro vor beziehungsweise 10,5 Mio. Euro nach Steuern). Die nicht operativ bedingten Effekte aus der Bewertung von derivativen Finanzinstrumenten summierten sich im ersten Halbjahr 2012 zu einer saldierten Ertragsentlastung in Höhe von 1,7 Mio. Euro vor beziehungsweise 1,2 Mio. Euro nach Steuern (1-6/2011: saldierte Ertragsentlastung durch nicht operativ bedingte Effekte aus derivativen Finanzinstrumenten in Höhe von 1,5 Mio. Euro vor beziehungsweise 1,1 Mio. Euro nach Steuern).

Bilanz und Cashflow

Die Eigenkapitalquote betrug zum Stichtag 30. Juni 2012 29,7%
(31. Dezember 2011: 30,9%) und lag damit in einem aus Sicht des Vorstands zufriedenstellenden Bereich. Angesichts der im ersten Halbjahr 2012 sehr hohen Auszahlungen für den Erwerb von Unternehmen beziehungsweise Produkten für die kurzfristige Portfolioerweiterung in Höhe von insgesamt 377,5 Mio. Euro (1-6/2011: 51,5 Mio. Euro) stieg die Nettoverschuldung zum 30. Juni 2012 auf 1.279,1 Mio. Euro (31. Dezember 2011: 900,3 Mio. Euro). Das Verhältnis Nettoverschuldung zum bereinigten EBITDA belief sich im ersten Halbjahr 2012 bei linearer Hochrechnung des bereinigten EBITDA des Halbjahres auf Jahresbasis auf 3,6 (1-6/2011: 2,8) und lag mit Blick auf die zuletzt vorgenommenen Investitionen erwartungsgemäß oberhalb des vom Vorstand anvisierten Werts von 3. Der Vorstand strebt unverändert an, diese Kennzahl bis Ende 2013 wieder auf ein Niveau von 3 zurückzuführen.

Der Free Cashflow betrug im ersten Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres, resultierend aus dem durch hohe Auszahlungen für Investitionen geprägten Cashflow aus der Investitionstätigkeit, -356,4 Mio. Euro (1. Halbjahr 2011: -2,4 Mio. Euro). Der um Auszahlungen für wesentliche Akquisitionen und Einzahlungen aus wesentlichen Desinvestitionen bereinigte Free Cashflow lag im Berichtshalbjahr bei 24,6 Mio. Euro (1. Halbjahr 2011: 49,1 Mio. Euro).

'Vor dem Hintergrund des schwierigen Marktumfelds in Westeuropa sind wir über den Anstieg der bereinigten EBITDA-Marge in der ersten Jahreshälfte gegenüber der Vorjahresperiode erfreut. Synergien aus dem laufenden Kosteneffizienzprogramm 'STADA - build the future' und das einmal mehr starke Wachstum in Russland haben den Preisdruck in Westeuropa mehr als kompensiert. Zudem hat die starke Performance der Markenprodukte dazu geführt, dass wir insgesamt unabhängiger gegenüber staatlicher Preisregulation geworden sind', äußert sich STADA-Finanzvorstand Helmut Kraft.

Zudem bekräftigt der Vorstand seine für 2014 in Aussicht gestellte Langfristprognose, nach der bei einem Konzernumsatz von circa 2,15 Mrd. Euro auf bereinigtem Niveau ein EBITDA von circa 430 Mio. Euro und ein Konzerngewinn von circa 215 Mio. Euro erreicht werden sollen. Die aktuellen Akquisitionen des Konzerns, die STADA organisch, das heißt ohne Kapitalerhöhung, finanziert, geben dem Vorstand eine ausgeprägte Sicherheit, dass ungeachtet der weiterhin bestehenden operativen Herausforderungen in einzelnen nationalen Märkten diese langfristigen Wachstumsziele mindestens erreicht werden.

STADA hat im April 2010 eine Unternehmensanleihe mit einer Laufzeit bis 21.04.2015 im Volumen von 350 Mio. Euro platziert (ISIN:
XS0503278847, WKN: A1DAGK). Der Kupon beträgt 4,00%, die Stückelung 1.000 Euro. Bei einem aktuellen Kurs von rund 105,07 beträgt die Rendite etwa 2,0%.
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Veranstaltungshinweis:
Unternehmer-Workshop „Unternehmensanleihen - Finanzierungsalternative für den Mittelstand“
19.09. in Frankfurt
http://www.bond-conference.com/
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